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christoph schickedanz
Ehemalige Studenten

Elena  Soltan


Elena Soltan ist seit 2016 stellvertretende Konzertmeisterin beim BR Rundfunkorchester in München. Geboren wurde sie in Almaty (Kasachstan) und erhielt ihren ersten Violinunterricht mit fünf Jahren. Sie lernte an der heimischen Spezialmusikschule zuerst bei Inessa Fradkina, später bei Faina Podolnaja und beendete ihre dortigen Lehrjahre in der Klasse von Jakov Fudiman mit Auszeichnung. Im Alter von 17 Jahren begann sie ihre Ausbildung am Moskauer Tschaikowski Konservatorium bei Eduard Grach und erhielt 2006 das Diplom ebenfalls mit Auszeichnung, daran schloss sich ein Kammermusik-Aufbaustudium bei Tigran Alikhanov an. Seit 2009 studiert Elena Soltan bei Professor Christoph Schickedanz in Hamburg. Im Juni 2011 schloss sie den Masterstudiengang ab und hat die Aufnahmeprüfung für das Konzertexamen bestanden. Elena ist vielfache Preisträgerin, so z.B. beim National Wettbewerb (Astana), beim 1. Internationalen Wettbewerb für Streicher (Almaty), beim Internationalen Wettbewerb „Geige des Nordens“ in Jakutien (1.Preis), Grand-Prix im Duo mit dem Pianisten Ivan Ruzhentsov beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Musik ohne Grenzen“ in Litauen, 1. Preis beim „Elise-Meyer-Wettbewerb“ Hamburg. Außerdem war sie Stipendiatin der Stiftung „Russische Darstellende Kunst“, ab 2009 auch bei „Yehudi Menuhin - Live Music Now“ und 2010 bis 2012 der „Oscar und Vera Ritter - Stiftung“. 2011 erhielt sie den Studienpreis der Alfred Töpfer-Stiftung. Als Solistin trat Elena Soltan mit zahlreichen Kammer- und Symphonieorchestern auf. Der russische Komponist Anatoly Samonov trug ihr die Uraufführungen seines „Konzerts für Violine und Orchester“, der „Sonata für Violine und Klavier“ und der „Präludien für Violine und Klavier“ auf. Seit 2013 ist Elena Soltan 1.Konzertmeisterin im Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus. Im September 2013 erhielt Elena Soltan den Karl-Newman-Förderpreis für ihr herausragendes Engagement.

Yang   Li


Yang Li, geboren in Harbin, China, erhielt im Alter von 5 Jahren ihren ersten Violinunterricht von ihrer Mutter, die Stimmführerin der 2. Geigen des Harbin Symphony Orchestra ist. Nach dem Gewinn des 1. Preises des Junioren-Violinwettbewerbs in Harbin mit 9 Jahren wurde sie Schülerin von Lü Xu am Central Conservatory of Music in Peking, auch dort erhielt sie verschiedene Preise. Ab 2007 studierte Yang in den USA und erhielt ihren Bachelor of Music am Bard College, wo sie mit einem Vollstipendium bei Laurie Smukler studierte und gleichzeitig einen Bachelor of Arts in Französisch absolvierte. Ein weiteres Vollstipendium ermöglichte Yang die Fortsetzung ihres Studiums an der Juilliard School bei Sylvia Rosenberg und Naoko Tanaka. Ab 2014 studiert sie in der Klasse von Christoph Schickedanz in Hamburg. Bereits bei ihrem ersten wichtigen Auftritt als Solistin im National Center for the Performing Arts in Peking zur Hundertjahrfeier des National Symphony Festivals mit dem Harbin Symphony Orchestra wurde sie vom „Music Weekly“ als „ein aufgehender Stern mit reifer Musikalität“ gewürdigt, in der Folge trat sie regelmäßig als Solistin auf, so beispielsweise auch in den USA mit dem Albany Symphony Orchestra unter der Leitung von David Alan Miller als „Rising Star“ und wurde zweimal als Solistin in der „Music Alive“ Serie unter der Leitung von Joan Tower vorgestellt. Als Mitglied des Chimeng Quartetts war Yang Semi-Finalistin der Young Concert Artist International Auditions, gewann die Silber Medaille beim Fischoff Chamber Music Competition und gastierte regelmäßig bei internationalen Festivals, z.B. beim Norfolk sowie Aspen Music Festival in den USA und dem Terra di Siena Festival in Italien. Neben Meisterkursen mit ihrem Quartett bei Mitgliedern der Emerson, Guarneri, Juilliard, Tokyo, Orion und Shanghai Quartette arbeitete sie intensiv mit bedeutenden Künstlern wie Melvin Chen, Antonio Lysy, Robert Martin, Blair McMillen und Steven Tenenbom zusammen. Als Konzertmeisterin spielte Yang mit dem China Youth Symphony Orchestra und dem Schleswig-Holstein Musik Festival Orchester unter Dirigenten wie Alan Gilbert, Christoph Eschenbach, Chung Myung-Whun und James Levine. Sie wird regelmäßig vom Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks Frankfurt als Aushilfe eingeladen, seit 2016 ist Yang Vorspielerin der 1. Geigen bei den Dortmunder Philharmonikern.

Makiko  Sano


Makiko Sano wurde 1982 in Tokio geboren und erhielt den ersten Geigenunterricht mit drei Jahren nach der Suzuki-Methode. 2006 begann ihre Studienzeit an der HfMT in der Klasse von Christoph Schickedanz, seit Oktober 2009 absolviert sie dort ihr Konzertexamen. 2007 wurde sie DAAD-Stipendiatin, 2008 gewann sie beim Hamburger „Elise-Meyer-Wettbewerb“ den 1. Preis und erhielt 2009 den Hamburger „Ebel-Preis“. Sie war außerdem Stipendiatin bei Yehudi Menuhins „Live Music Now“. Von 2011-2013 spielte sie als stellvertretende Konzertmeisterin im Staatsorchester Darmstadt und erhielt jetzt im gleichen Orchester ihre Festanstellung als Vorspielerin der 1. Violinen.

Julia Nastasja  Lörinc


Julia Nastasja Lörinc, 1986 in Hamburg geboren, erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren von ihrem Vater. Ihr Studium absolvierte sie in Hamburg bei Christoph Schickedanz und erhielt 2011 ihren Diplomabschluss. Ein weiterführendes Master- Studium führte sie nach Zürich zu Ulrich Gröner, wo sie als Nebenfach Barockgeige bei Monika Baer studierte. Während des Studiums in Hamburg sammelte sie zahlreiche Erfahrungen in international renommierten Jugendorchestern wie z.B. dem Festivalorchester des Schleswig-Holstein Musikfestivals und absolvierte ein zweijähriges Praktikum beim NDR Sinfonieorchester Hamburg. Im Jahr 2013 erhielt sie dort einen Zeitvertrag und wird bis heute regelmäßig als Aushilfe eingeladen. Eine weitere Station ihrer beruflichen Laufbahn ist das Sinfonieorchester Göttingen, wo sie für eine Spielzeit Vorspielerin/stellv. Konzertmeisterin war. Seit Sommer 2015 ist sie festes Mitglied der 1. Violinen bei den Bremer Philharmonikern.

Junhee  An


Jun Hee An wurde in Seoul, Südkorea geboren und ist dort aufgewachsen. Im Alter von 14 Jahren besuchte sie für zwei Jahre die Idyllwild Arts Academy in Kalifornien. Sie studierte bis 2002 an der Seoul Arts Highschool bei Sungsik Yang und Ho-young Pi und absolvierte anschließend einen Bachelor-Studiengang für Orchestermusik an der Yonsei University bei Youngmi Cho. Danach nahm sie an der Toho Gakuen Orchestra Academy (Toyama, Japan) teil und war unter anderem Konzertmeister des Yomiuri Philharmonic Orchestra. 2008 kam sie nach Deutschland, um bei Christoph Schickedanz an der HfMT Hamburg einen Masterstudiengang zu belegen. Dem daran anschließenden Praktikum beim Philharmonischen Orchester Kiel folgte eine Anstellung in der ersten Violine des Orchesters. Seit 1. September 2013 ist sie Mitglied des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.

Alexandra  Bekesch


Alexandra Bekesch, geb. Bartoi, verbinde ich mit meinen allerersten Erinnerungen an meine Professur in Hamburg: Sie wusste nämlich nach meiner Vorstellung bereits vor mir von meiner Position auf Listenplatz eins und stelle sich mir zu meiner Überraschung in Berlin was zukünftige Studentin vor. Alexandr 1982 in Bukarest zur Welt. Ihre Eltern, beide musikbegeisterte Laien, entdeckten die Liebe der Tochter zur Musik, als diese im Alter von 7 Jahren ganze Opern für sie aufführte und alle Rollen darin mit sich selbst besetzte. Nach dem Abitur studierte Alexandra zunächst in Hamburg bei Albrecht Breuninger und Christoph Schickedanz, anschließend - ermöglicht durch Stipendien der Fulbright-Commission, des Cusanuswerks und der Manhattan School of Music - in New York bei Sylvia Rosenberg und Laurie Carney. Während Ihrer Studienzeit nahm Alexandra erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben teil, u.a. gewann sie Preise beim Elise Meyer- und beim Hamburger Brahms-Wettbewerb. Auf ein Engagement beim Gewandhausorchester zu Leipzig folgte 2010 die Festanstellung beim MDR Sinfonieorchester. Von Beginn an spielte die Kammermusik eine wichtige Rolle in Alexandras Repertoire; mit ihrem während des Studiums bestehenden Bartoi Quartett erhielt sie wichtige Impulse u.a. vom American String Quartet, dem Alban Berg Quartett und dem Tokyo String Quartet. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Verbreitung der Werke des rumänischen Komponisten George Enescu. The Enescu Project ist eine von ihr initiierte Kammermusikreihe mit variablen Besetzungen und an verschiedensten Spielorten, immer mit dem Ziel, das großartige, aber kaum bekannte kammermusikalische Schaffen Enescus in das Bewusstsein des Konzertpublikums zu bringen. Mit dem 2016 gegründeten alive! Quartett, das im Januar 2017 erfolgreich auf dem Ideal Chaos Festival des MDR debütierte, folgen in dieser Saison weitere Auftritte u.a. bei den MDR Würfelspielen, beim MDR Radiosender Figaro und beim MDR Musiksommer. Daneben gastiert Alexandra deutschlandweit und international als Kammermusikerin und Solistin auf Festivals und in den wichtigen Konzertsälen. Ein Höhepunkt der Saison 2016/17 ist sicher der Solo-Auftritt mit dem Manila Symphony Orchestra. Seit Beginn des Studiums engagiert Alexandra sich intensiv für die Nachwuchsförderung. 2004 bis 2007 war sie Assistentin ihres Professors Christoph Schickedanz, während ihres Studiums in New York engagierte sie sich im Rahmen des MSM community outreach program dafür, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien einen Zugang zu klassischer Musik bekommen. Sie arbeitet als Kammermusikcoach und ist Streicherdozentin beim Leipziger Universitätsorchester und beim Akademischen Orchester Leipzig.

Ting  Shen


Nachdem Ting Shen, geboren und aufgewachsen im Vendig des Ostens, der wunderschönen chinesischen Stadt Suzhou, ihre Studien bei Professor Lina Yu am Shanghai Conservatory beendete, rundete sie ihre Ausbildung zunächst als Studentin des International Masters Programms an der HfMT Hamburg ab. Daran schloß sich das Konzertexamen bei Christoph Schickedanz an. Weitere wichtige Impulse verdankt sie der Teilnahme an Meisterkursen bei Cho-liang Lin, Pinchas Zukerman und Walter Levin. Sie war Konzertmeisterin des Shanghai Soloists Ensembles und arbeitete darüber hinaus u.a. mit Seiji Ozawa, Muhai Tang, Gil Shaham, dem Shanghai String Quartet und dem Tokyo String Quartet zusammen. An der renommierten Shanghaier Tongji University führt sie seit 2011 eine eigene Violinklasse.

Sophie  Keiter


Sophie Keiter, 1986 geboren und aufgewachsen in Berlin, war während der Schulzeit Jungstudentin am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Marianne Böttcher. Nach ihrem Abitur begann sie ein Violinstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Christoph Schickedanz, das sie 2011 mit dem Diplom zur Musikerzieherin abschloss. Es folgte ein künstlerisches Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig bei Andreas Seidel. Während ihres Studiums war Sophie Keiter Mitglied des European Union Youth Orchestra und widmete sich mit besonderem Interesse der Alten und der Neuen Musik. Seit 2013 ist sie Mitglied des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig. 
Nach einem Praktikum beim MDR Sinfonieorchester und Zeitverträgen im Gewandhausorchester und in der Dresdner Philharmonie gehört sie seit Beginn der Spielzeit 2016/17 den 1. Violinen der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz an.

Sindri  Lederer


Sindri Lederer, geboren 1985 in Stuttgart, erster Violinunterricht bei Michael Hanko und Sebastian Schmidt (Mandelring Quartett). 2004 Studium bei Christoph Schickedanz, seit 2007 bei Prof. Uwe-Martin Haiberg an der UdK Berlin, 2010 Diplomprüfung mit Auszeichnung, seitdem Konzertexamen. Neben dem solistischen Spiel gilt sein besonderes Interesse schon immer der Kammermusik, kammermusikalische Impulse erhielt Sindri Lederer vom Mandelring Quartett, Valentin Erben und Gerhard Schulz, Menahem Pressler, David Geringas und Michael Sanderling. Sindri ist vielacher Preisträger mit dem Notos Quartett, z.B. 2011 sowohl „Parkhouse Award“ in der Wigmore Hall in London als auch den 1. Preis beim internationalen „Charles Hennen Concours“ in Holland, 2013 beim internationalen Wettbewerb „Città di Pinerolo“ 2. Preis und zusätzlich beide Spezialpreise. Rege Konzerttätigkeit, die das Ensemble bereits auf Bühnen wie das Concertgebouw in Amsterdam, die Wigmore Hall in London, das Konzerthaus in Berlin und Festivals wie die Schwetzinger Festspiele, das Rheingau Musikfestival oder das Hambacher Musikfest, das Mozartfest Würzburg, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und das Usedomer Musikfestival führte. Ausserdem Live-Ausstrahlungen des SWR, der BBC und des Radio 4 Holland, Förderung durch die Villa-Musica Rheinland-Pfalz. 2013 Debut-CD mit Werken von Schumann und Brahms. Sindri Lederer ist Stipendiat und Förderpreisträger der Villa-Musica Rheinland-Pfalz und spielt auf einem Instrument von Nicolaus Gagliano, Neapel 1767.

Amelie-Xiaojun   Huang


Amelie-Xiaojun Huang wurde in Shanghai geboren und begann mit 3 Jahren Geige zu spielen. Im Alter von 5 gewann sie den 1. Preis des Jugend-Musikwettbewerbs in China. Ab 1991 besuchte sie als Jungstudentin die Hochschule für Musik in Shanghai. 2002 begann sie mit dem Studium in Hamburg bei Kolja Blacher und wechselte 2004 zu Christoph Schickedanz. Von 2008 bis 2011 rundete sie ihre Studien bei Werner Scholz in Rostock mit dem Konzertexamen ab. Amelie-Xiaojun ist Gewinnerin vieler verschiedener Wettbewerbe in Europa und Asien, u.a. war sie Preisträgerin im Internationalen Sophie-Charlotte Wettbewerb in Oranienburg sowie 2006 beim International Competition of Gerardmer in Frankreich. Seitdem nimmt sie regelmäßig am Gerardmer Festival in Frankreich teil und ist seit dort auch 2008 Jurymitglied. Nach Praktikantenstellen in Wuppertal und beim NDR Hamburg sowie Positionen bei den Orchestern in Flensburg und Kiel ist sie seit September 2011 Mitglied des Hessischen Staatstheaters in Wiesbaden.

Tzu-Jen  Chou


1984 in Kaohsiung (Taiwan) geboren, bekam im Alter von 5 Jahren seinen ersten Violinunterricht. Seit 2003 Studienzeit in Europa, zunächst am Conservatoire Royal de Bruxelles in Belgien bei Véronique Bogaerts, Abschluß mit dem „Prémier Prix“, danach Studium in Detmold bei Thomas Christian. 2008 Konzertexamen an der HfMT bei Christoph Schickedanz. Orchestererfahrung als Mitglied des „Asian Youth Orchestra“, der Jungen Deutschen Philharmonie, Aushilfe im National Orchestra Belgium, beim Landestheater Detmold und bei den Bielefelder Philharmonikern, Konzertmeister beim Detmolder Kammerorchester und seit 2009 beim Kammerorchester „Camerata Leopoldina“, 2012/13 Konzertmeister Kammerphilharmonie Taipei. Preisträger verschiedener Wettbewerbe, u.a. Gewinner des nationalen Bundespreises von Taiwan, 2008 2. Preis des Wettbewerbes „Streicherplus“ in Detmold. Konzertreisen führten ihn nach Europa, Japan, Australien und in die USA.

Raluca  Stancel


Raluca wurde 1980 in Orastie/Rumänien geboren. Sie erhielt im Alter von 4 Jahren den ersten Violinunterricht bei ihrem Großvater, bevor sie an der Spezial-Musikschule in Cluj-Napoca ausgebildet wurde. 1999 begann sie ihr Studium in Hamburg bei Petru Munteanu, wechselte 2004 zu Christoph Schickedanz und schloss ihre Studien 2006 ab. Seit 2007 war sie festes Mitglied im NDR Sinfonieorchester Hamburg, 2012 wechselte sie zum Qatar Philharmonic Orchestra.

Shuting  Wu


Shuting Wu erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von 5 Jahren. Shuting schloß ihre Studien mit dem Bachelor Degree am Shanghai Conservatory ab. Zu ihren Lehrern in China gehörten u.a. Xiongzhen Zhu, Peiru Wu, Zhinuo Ding sowie Xidi Shen. Ferner studierte sie in Madrid an der Escula superior Reina Sofia bei Rainer Schmidt, dort wurde sie mit dem Quartett Diplom ausgezeichnet und beendete ihre Studienjahre schließlich mit dem Internationalen Master an der HfMT Hamburg bei Kolja Blacher und Christoph Schickedanz. Sie war u.a. Konzertmeisterin des Asean Youth String Orchestras und ist seit 2009 in gleicher Position in der Shanghai Sinfonietta tätig. Gegenwärtig profiliert sie sich außerdem pädagogisch als Kammermusik-Dozentin an der hoch angesehenen Middle School des Shanghai Conservatoriums.

Boris  Grinman


Ausbildung an den Spezialmusikschulen „Nikolai A.Rimski-Korsakow“ in Petersburg bei Nelli Skljarskaja, ab 1996 Carl Philipp Emanuel Bach bei Ursula Scholz und Kathinka Rebling. Seit 2003-2009 Studium in Hamburg, zunächst bei Kolja Blacher, seit 2005 bei Christoph Schickedanz. Preisträger u.a. bei „Jugend musiziert“, 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Juventude Musical Portugal“, Orchestererfahrung beim RIAS Jugendorchester, Aushilfe beim Philharmonischen Orchester Lübeck, 2007 Orquestra Nacional do Porto, seit 2008 festes Mitglied Aalborg Symfoniorkester.

Tobias  Gette


Geboren 1977 in Halle/Saale, erhielt im Alter von 4 Jahren den ersten Violinunterricht beim Vater, nach Abschluss der Spezial- Musikschule Halle 1997 Studium am Konservatorium St. Petersburg bei Michail Estrin, 1999 Wechsel nach Hamburg zu Isabella Petrosjan, 2004-2007 Studium bei Christoph Schickedanz. Seit 2008 Mitglied im Qatar Philharmonic Orchestra (1. Geige).

Andrea  Hansen


Geboren 1979 in Gronau/Westfalen, musikalische Grundausbildung an der Musikschule Oldenburg. Mehrfache Preisträgerin in den Bereichen Solo und Kammermusik bei „Jugend musiziert“, ab 1995 jüngstes Mitglied des Schleswig-Holstein-Festivalorchesters, außerdem von 1995-1998 Mitglied im Bundesjugendorchester, u.a. als Stimmführerin der 2.Geigen. 1996-1998 Jungstudentin an der MHS Lübeck bei Petru Munteanu, ab 1998 Studium an der HfMT Hamburg bei Albrecht Breuninger, 2003/2004 Auslandssemester an der MH Oslo, danach wieder in Hamburg bei Christoph Schickedanz, als dessen erste dortige Studentin sie ihr Diplomexamen im Oktober 2005 abschloß. 2000-2001 Praktikantin, 2001-2005 feste Aushilfe in der NDR Radiophilharmonie. Seit 2006 Festanstellung im Kristiansand Symphonieorchester/Norwegen als Vorspielerin der zweiten Geigen mit Verpflichtung zur Stimmführerin.

Martin  Roth


Martin Roth nimmt als mein allererster Geigenschüler von 1985-92 eine absolute Sonderstellung ein. Er spielte bei mir sowohl seinen ersten Ton auf einer Geige als auch die erste Paganini Caprice (Nr.16). DANKE MARTIN, dass Du als „Versuchskaninchen“ durchgehalten hast, wer weiss, ob ich sonst jemals noch einmal unterrichtet hätte... Martin legte nach Studien in Saarbrücken und Los Angeles (University of Southern California) sein Konzertexamen an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin in der Klasse Prof. Christoph Poppen ab. Meisterkurse u.a. bei Franco Gulli und Maxim Fedotov bereicherten seine musikalische Ausbildung. Er ist mehrfacher Landes- und Bundespreisträger der Wettbewerbe „Jugend musiziert“, war Mitglied im Bundesjugendorchester, in der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Jugendorchester der Europäischen Union (EUYO). Nach Engagements beim Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin und der Badischen Staatskapelle Karlsruhe ist er seit 2005 Geiger im Sinfonieorchester Wuppertal. Neben seiner Orchestertätigkeit widmet sich Martin Roth intensiv der Kammermusik. So wurde er während seiner Studienzeit in Berlin als Mitglied des Schickedanz Quartetts beim internationalen Kammermusikwettbewerb „Provincia die Caltanissetta“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Seit 2009 ist er Mitglied im Johannisberg Quartett.

Orchestermitglieder ohne Detailbiographie  


Julia Bassler, Münchner Rundfunkorchester (Vorspielerin 2. Violinen) Kristin Fournes Neue Philharmonie Recklinghausen (2. Violinen stellvertretende Stimmführerin) Hiroko Fukushima: Göttinger Sinfonieorchester, Staatstheater Wiesbaden, Oldenburg, gegenwärtig Sinfonieorchester Münster Friederike Hess-Gagnon: Philharmonisches Orchester Freiburg Yuki Kimura: Sinfonieorchester Münster Agnese Petrosemolo: Oviedo Filarmonía Clemens Ratajczak: Essener Philharmoniker